Das Stadterneuerungsprojekt „Ennigerloh mit Perspektive“ zur nachhaltigen Aufwertung der Ennigerloher Innenstadt ist weiterhin voll im Gang. Nach der erfolgreichen Sanierung des Kirchplatzes St. Jakobus und der zeitnahen Fertigstellung des neu gestalteten Büchereivorplatzes stehen in den kommenden zwei Jahren weitere zentrale Maßnahmen an: die Umgestaltung der Clemens-August-Straße, der Geiststraße sowie der Kurzen Straße.
Doch nicht nur im öffentlichen Raum zeigt sich das Stadterneuerungsprojekt von seiner besten Seite – auch zahlreiche private Gebäude haben in den vergangenen Jahren sichtbar an Attraktivität gewonnen. Einen entscheidenden Beitrag hierzu leistete das Hof- und Fassadenprogramm der Stadt Ennigerloh. Ziel des Förderprogramms war es, durch eine Verschönerung privater Fassaden nicht nur die Wertsteigerung der Immobilien, sondern auch eine deutliche Verbesserung des gesamten städtebaulichen Erscheinungsbildes der Innenstadt zu erreichen. Bis Ende 2025 konnten Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer im Projektgebiet die Förderung in Anspruch nehmen.
Das Programm ermöglichte es den Immobilienbesitzenden, ihre Fassaden mit finanzieller Unterstützung aus Mitteln der Städtebauförderung aufzuwerten. Dabei wurden bis zu 50 Prozent der Baukosten als Zuschuss gewährt. Gefördert wurden Maßnahmen an Fassadenflächen, insbesondere Ausbesserungen und Anstriche, die Ergänzung, Wiederherstellung oder Sichtbarmachung historischer Baudetails sowie die Reparatur und der Anstrich von Fenstern und Türen. „Das Programm war sichtlich ein toller Erfolg“, freut sich Julian Kundel-Füth vom Projektmanagement „Ennigerloh mit Perspektive“. „Wir konnten in den letzten Jahren eine Vielzahl von Eigentümerinnen und Eigentümern beraten und für eine Antragstellung begeistern“, so der Stadtplaner weiter.
Insgesamt konnten im Rahmen des Programms 15 Fassaden in der Ennigerloher Innenstadt aufgewertet und optisch in Szene gesetzt werden. „Wenn man bewusst durch die Straßen geht, fällt einem das schöne Erscheinungsbild auf“, betont Herr Kundel-Füth. Hinweise auf die Förderung geben die Plaketten, die an den geförderten Gebäuden angebracht wurden. Positiver Nebeneffekt: auch die wirtschaftlichen Betriebe vor Ort profitierten von dem Programm, da die Fördermittel ausschließlich an lokale Fachunternehmen für die Durchführung der Fassadenmaßnahmen flossen.
Auch wenn das Förderprogramm Ende 2025 ausgelaufen ist, blickt die Stadt Ennigerloh auf eine erfolgreiche Umsetzung zurück: „Leider ist das Förderprogramm Ende 2025 ausgelaufen, aber an dieser Stelle möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit mit den vielen Eigentümerinnen und Eigentümern bedanken“, heißt es aus dem Projektmanagement. Das Stadtbild der Innenstadt konnte in hohem Maße von den Maßnahmen profitieren – ein sichtbarer Gewinn für Ennigerloh und seine Bürgerinnen und Bürger.





